Liedertext

Verzweifelt, ohne a Wort.

Gegen die Vernunft, gegen alle grodn Gedanken,
gegen alle Vorurteile, du fehlst uns scho nach kurzer Zeit.

Du host di verrannt, koa Ziel vor Augen, sigst koa Land,
as Hirn wie vernebelt, a Fragezeichen in deim Kopf.

Du bist ganga, verzweifelt, ohne a Wort.
Wo war die Hand, de di hoit´n hätt soin.
Du bist ganga, verzweifelt, ohne a Wort.
Einsam, und ganz diaf g´foin

Gegen die Vernunft, gegen alle grodn Gedanken.
gegen alle Vorurteile, du fehlst uns scho nach kurzer Zeit.

Alle Werte scho verworfen, Ziele unwichtig, ois aFarce.
Vollgas Richtung Abgrund g´rannt,
si im Sturzflug d´Fügel verbrannt.

Du bist ganga, verzweifelt, ohne a Wort.
Wo war die Hand, de di hoit´n hätt soin.
Du bist ganga, verzweifelt, ohne a Wort.
Einsam, und ganz diaf g´foin



Werner Schubert, handgmacht 2003

In Gedanken an MARIA, Gabis Tante



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